Damit Fahrzeuge im Schienenverkehr zuverlässig und sicher eingesetzt werden können, bedarf es einer stetigen Wartung und Instandhaltung. Diese Instandhaltungsfristen sind nach vorgegebenen Regelwerken bestimmt und müssen eingehalten werden. Bei mehreren 100 oder 1000 Fahrzeugen, wird die Steuerung und Planung der Instandhaltung schnell zu einer echten Aufgabe. Entsprechende Softwaresysteme können hier Abhilfe schaffen und Fahrzeuginstandhaltungen termingerecht in die passende Werkstatt planen.


Durchgehender Informationsfluss

Diese Planung und Steuerung der Instandhaltung funktioniert nur, wenn ein durchgehender Informationsfluss aus dem Betrieb bis in die Werkstatt besteht. Hierfür muss die Komponentenhistorie berücksichtigt werden, historische Instandhaltungsleistungen oder Tausche müssen bekannt und aktuelle Störungen im Betrieb müssen schnell und einfach sichtbar sein. Erst wenn diese Grundvorraussetzungen geschaffen sind, kann im nächsten Schritt Predictive Maintenance eingeführt werden.


Predictive Maintenance

Ist das Asset Management durchgehend vom Betrieb bis in die Instandhaltung systemisch abgebildet, kann im nächsten Schritt Predictive Maintenance eingeführt werden. Instandhaltungen leiten sich dann nicht mehr nur aus technischen Störungen oder gesetzlichen Fristen ab, sondern anhand von Sensorwerten, die zum Beispiel Toleranzwerte überschreiten. Dies hat zur Folge, dass bereits vor dem Auftreten größerer Schäden entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden können. Dadurch lassen sich Instandhaltungsmaßnahmen spreizen und Instandhaltungspakete auftrennen. Dies hat schnellere und kürzere Instandhaltungsaufenthalte zur Folge, was wiederum eine effizientere Instandhaltungssteuerung, Werkstattzuführung und Fertigungssteuerung bedingt.


Genau hier setzen wir an. In der Vergangenheit konnten wir mit Kunden diesen Prozess deutlich effizienter gestalten und nicht nur Kosten einsparen, sondern vor allem die wichtigen Vorbereitungen für Predictive Maintenance treffen.